P_AV, E - Wirkleistungsgrenzkurve
Die folgende Abbildung zeigt einen Anwendungsfall der PAV, E-Überwachung im Verbraucherzählpfeilsystem.
Bis zu einem Wert von ∑PEMax folgt die PAV, E-Wirkleistungsgrenzkurve der Funktion P(t) = - [(∑PEMax - PAV. E) ∙ e(-1,05∙(t-0,8)) + PAV, E].
Die Abbildung zeigt beispielhaft die PAV, E-Wirkleistungsgrenzkurve bei PAV, E/ ∑PEMax = 40%.

Beispiel PAV, E-Wirkleistungsgrenzkurve
Die einzuhaltende Grenzkurve kann mit dem SMA Data Manager in Verbindung mit SMA Wechselrichtern erzielt werden. Die Voraussetzungen hierfür finden Sie in der Herstellererklärung unter folgendem Link: "Betrieb einer Solaranlage mit SMA PV-Wechselrichtern an einem Niederspannungsanschluss gemäß Einspeisebegrenzung (PAV,E-Überwachung) nach VDE-AR-N 4105:2018, speziell PAV,E-Überwachung (Einspeisebegrenzung)" unter www.SMA-Solar.com.
Vorteile einer einstufigen PAV, E-Regelung (durch einen Anlagenregler) gegenüber einer PAV, E-Schutzeinrichtung:
bezieht sich auf die einzelne Erzeugungseinheit (EZE) und nicht auf den NA-Schutz der Erzeugungsanlage (EZA)
Keine Verknüpfung mit NA-Schutz-Konzept notwendig
Keine stufenartigen Verluste durch Abschaltung, sondern eine gleichmäßige Reduktion der Wirkleistung
Keine Wartezeit und keine Gradienten bei der Wiedereinschaltung (10%/min, 10 Minuten bis zur vollen Leistung)
Keine Auswirkungen auf die Lebensdauer der Wechselrichter
Keine zusätzlichen Komponenten erforderlich
Einfache Inbetriebnahme / Konfiguration mit dem SMA Data Manager
Der Einsatz eines NA-Schutzrelais kann jedoch unter bestimmten Bedingungen, wie z.B. dauerhaft hohen Grundlasten und der Einbindung (Zuschalten) von Verbrauchern, sinnvoll sein. Bei hohen Überbauungsraten (< 0,54) wird häufig ein zusätzliches, redundantes Schutzgerät gefordert.