Nulleinspeisung
Als Nulleinspeise-Anlagen werden Systeme bezeichnet, die aus Erzeugungseinheiten und ggf. Speichern bestehen. Eine Einspeisung in das öffentliche Stromnetz ist dabei nicht vorgesehen und wird aktiv durch das System verhindert. Das Nulleinspeisesystem von SMA maximiert den Eigenverbrauch und nutzt 100 % des selbst erzeugten Solarstroms. Unser System ermöglicht den Ausbau der Solarenergie ohne hohe Zusatzinvestitionen in die öffentlichen Stromnetze und ist erforderlich wenn der Netzbetreiber z.B. wegen einer schwachen Infrastruktur und drohender Überlastung eine Einspeisung nicht zulässt.
Speziell für PV-Anlagen, die aufgrund von Einschränkungen durch den Netzbetreiber keinen Solarstrom mehr einspeisen dürfen oder wollen, stellt SMA unterschiedliche Konzepte zur Auswahl:
Lösung 1: Direkter Eigenverbrauch mit Nulleinspeisung
In die Anlage wird ein intelligenter PV-Wechselrichter installiert, der für die Anwendung Nulleinspeisung konfiguriert ist und die Leistung dynamisch abregelt, wenn diese nicht zeitgleich lokal verbraucht werden kann ( > Schnittstellen und Funktionen).
Der SMA Data Manager M ermöglicht bei der aktiven Regelung von Vorgaben am Netzanschlusspunkt die Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 0 % für die angeschlossenen SMA Wechselrichter und Wechselrichter anderer Hersteller, sofern diese über SunSpec Modbus verbunden sind und diese Funktion unterstützt. Auch dreiphase Wechselrichter können innerhalb von 2 Sekunden Nulleinspeisung in allen drei Phasen erreichen. Dazu ist ein Energymeter mit Abtastintervallen von 200 Millisekunden erforderlich. Die Konfiguration der Funktion wird in der Betriebsanleitung beschrieben
Lösung 2: Eigenverbrauch mit Speicher und Nulleinspeisung
Durch die Integration eines Speichersystems in die PV-Anlage kann ein größerer Anteil des Verbrauchs mit Strom aus der eigenen PV-Anlage gedeckt werden. Die SMA Commercial Storage Solution erfüllt hierzu alle notwendigen Voraussetzungen ( > PV Lösungen mit Gewerbespeicher).
Sehen Sie dazu auch: