Erläuterung verwendeter Begriffe


Begriff

Erläuterung

Eigenverbrauch

Produzierte PV-Leistung wird am Ort ihrer Erzeugung verbraucht. Der Eigenverbrauch setzt sich aus Direktverbrauch und Batterieladung zusammen.

Elektrische Zwischenspeicherung

Laden und Entladen einer Batterie als Maßnahme des Energiemanagements

Die elektrische Zwischenspeicherung ermöglicht den Verbrauch von PV-Energie unabhängig vom Erzeugungszeitpunkt, z. B. abends oder bei schlechtem Wetter. Damit können auch zeitlich festgelegte Stromverbraucher mit PV-Energie betrieben werden.

Ersatzstromnetz

Teil eines Hausnetzes, der bei einem Netzausfall vom Ersatzstromsystem versorgt wird

Ersatzstromsystem

Ein Ersatzstromsystem versorgt während eines Netzausfalls Verbraucher mit Energie und eine vom öffentlichen Stromnetz getrennte PV-Anlage mit Spannung.

Netzparallelbetrieb

Der Netzparallelbetrieb ist eine von mehreren Betriebsarten einer PV-Anlage. Im Netzparallelbetrieb speist die PV-Anlage die erzeugte PV-Energie in das öffentliche Stromnetz ein. Im Netzparallelbetrieb sorgt der Batterie-Wechselrichter für die Optimierung von Eigenverbrauch oder Eigenversorgung.

PV-Anlage

Anlage, in der durch PV-Module ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird. Die PV-Anlage besteht aus den PV-Modulen und mindestens einem PV-Wechselrichter.

Überbrückungszeit

Zeit vom Netzausfall bis zur Wiederkehr des öffentlichen Stromnetzes, die das Ersatzstromsystem überbrückt.

Umschalteinrichtung (Automatische Umschalteinrichtung mit Ersatzstromfunktion)

trennt bei Netzausfall das Ersatzstromnetz vom öffentlichen Stromnetz

Umschaltzeit

Zeit, in der das Ersatzstromsystem bei Netzausfall die Versorgung der elektrischen Verbraucher wiederherstellt

Zyklenfestigkeit

Merkmal für die Lebensdauer einer Batterie

Die Zyklenfestigkeit gibt an, wie oft eine Batterie entladen und geladen werden kann, bevor die verfügbare Batteriekapazität einen bestimmten Wert unterschreitet (siehe Angaben des Batterieherstellers).