Allgemeine Hinweise zur Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung


Zusätzlich zur dynamischen Begrenzung der PV-Erzeugung kann der Sunny Home Manager auch über das intelligente Energiemanagement dafür sorgen, dass Verbraucher im Haushalt genau dann eingeschaltet werden, wenn so viel PV-Energie vorhanden ist, dass die Einspeisegrenze überschritten würde. Wird durch das Einschalten eines Verbrauchers mehr Leistung im Haushalt direkt verbraucht, muss die PV-Erzeugung dann entsprechend weniger oder gar nicht reduziert werden.

Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 70 % der Anlagenleistung

Die Anlage (Anlagengröße: 10 kWp / Einspeisebegrenzung: 7 kW) kann momentan aufgrund guter Sonneneinstrahlung 90 % der Anlagenleistung produzieren.

  • Von den Verbrauchern im Haushalt werden momentan 20 % der Anlagenleistung verbraucht. Die restlichen 70 % der Anlagenleistung werden ins öffentliche Stromnetz eingespeist.
    Keine Begrenzung der PV-Erzeugung nötig.

  • Ein Verbraucher wird ausgeschaltet und im Haushalt werden nur noch 10 % der Anlagenleistung verbraucht. Folglich stehen 80 % der Anlagenleistung zum Einspeisen ins öffentliche Stromnetz zur Verfügung - mehr als erlaubt.
    Der Sunny Home Manager reduziert die PV-Erzeugung von den theoretisch möglichen 90 % der Anlagenleistung auf 80 % der Anlagenleistung. Es werden weiterhin 70 % der Anlagenleistung ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Der Sunny Home Manager kann einzeln oder als Teil einer Speicherlösung zur Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung eingesetzt werden.

Die Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 0 % oder 0 W ermöglicht der Sunny Home Manager ab der Firmware-Version 1.13.xx.R. Auch für Speicherlösungen kann dieser sogenannte „Zero-Export“-Modus angewendet werden Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 0 % oder 0 W).