Wirk- und Blindleistungsvorgaben konfigurieren


ACHTUNG

Verantwortung des Anlagenbetreibers für Vorgaben zu Netzsystemdienstleistungen

Der Anlagenbetreiber ist verantwortlich für die Richtigkeit der Einstellungen und den Angaben zu Netzsystemdienstleistungen und zur Anlagenleistung. Bei falschen Einstellungen und Angaben kann es zu Geräte- und Anlagenschäden kommen.

  1. Die vom Netzbetreiber und die normativ geforderten Vorgaben zu Netzsystemdienstleistungen korrekt einstellen. Gegebenenfalls den Netzbetreiber kontaktieren.
  2. Korrekte Werte zur Anlagenleistung eingeben. Bei Anlagenerweiterungen die Werte für die Anlagenleistung anpassen.
  3. Sicherstellen, dass alle notwendigen Vorgabewerte anliegen oder zyklisch gesendet werden.

Unterstützte Wechselrichter für die Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 0 %

Die Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 0 % unterstützen nur Wechselrichter, die auch die Fallback-Funktion unterstützen. Beim Fallback wird im Falle eines Kommunikationsabbruchs zwischen dem Produkt und dem Wechselrichter, der Wechselrichter auf 0 % Ausgangsleistung reduziert. Für weitere Informationen siehe Anleitung des Wechselrichters unter www.SMA-Solar.com.

Voraussetzungen:

  • Die Konfiguration für die Wirkleistungsbegrenzung muss mit dem zuständigen Netzbetreiber abgestimmt sein.

  • In der Anlage muss sich ein geeigneter Zähler am Netzanschlusspunkt befinden.

  • Die Benutzeroberfläche muss geöffnet sein und Sie müssen als Installateur angemeldet sein.

Vorgehen:

  1. In der Fokusnavigation die Anlage auswählen.
  2. Im Menü Konfiguration den Menüpunkt Netzsystemdienstleistung wählen.
  3. In der Zeile Wirk- und Blindleistung die Schaltfläche Konfiguration & Aktivierung wählen.
  4. Der Installationsassistent öffnet sich.
  5. Die Einstellungen für Netzeinstellungen, Wirkleistung und Blindleistung entsprechend der vom Netzbetreiber und den normativ geforderten Vorgaben vornehmen und jeweils mit [Weiter] bestätigen.
  6. [Speichern] wählen.