Optimierung der Batterielebensdauer (Beispiel)

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Die Optimierung der Batterielebensdauer wird vor allem daran sichtbar, wie lange und zu welchen Zeiten die Batterie auf hohen Ladezuständen gehalten wird, insbesondere bei 100 % Ladezustand (SOC). Genau dieser Bereich belastet Lithium-Batterien besonders stark. Moderne Lithium-Ionen-Batterien verfügen zwar bereits über eine hohe Lebensdauer und Zyklenfestigkeit, dennoch kann der Energy Maximizer durch die gezielte Betriebsstrategie die Lebensdauer zusätzlich verlängern.
Die Abbildung zeigt, dass die Batterie nicht mehr früh am Tag vollständig geladen wird, sondern gezielt geschont eingesetzt wird.
Im Detail:
Vormittag / Mittag: Mit steigender PV-Erzeugung wird die Batterie geladen, der Ladezustand steigt jedoch nicht bis 100 %. Stattdessen verbleibt die Batterie über mehrere Stunden unterhalb des maximalen Ladezustands. Überschüssige Energie wird direkt verbraucht oder ins Netz eingespeist.
Nachmittag: In der Abbildung ist keine Entladung der Batterie zur Lastdeckung erkennbar. Der Ladezustand (SOC) verharrt auf einem nahezu konstanten Niveau.
Abend: Erst in den Abendstunden erfolgt eine gezielte Nachladung bis 100 %. Die Vollladung liegt zeitlich kurz vor der anschließenden Entladung zur Versorgung der Verbraucher.
Die Begrenzung des Aufenthalts bei 100 % Ladezustand wird durch den Energy Maximizer realisiert. Dieser optimiert Lade- und Entladezeitpunkte automatisiert anhand von Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen. Dadurch wird die Batterie gezielt außerhalb des alterungskritischen oberen Ladebereichs betrieben, was die Zellalterung reduziert und die Batterielebensdauer verlängert.